DAMALS


Die Firmengründung fand 1920 am selben Betriebsstandort wie heute statt.

Das Werkstätten-Bild zeigt unseren Großvater Herrn Karl Schmidt (Mitte) und zwei seiner Mitarbeiter. Über Transmissionswellen trieb ein Gleichstrommotor alle Maschinen  an. Es wurde vorwiegend auf Revolver-Drehbänken der Firma "Hasse und Wrede, Berlin" produziert. Diese waren damals die produktivsten Drehbänke, weil damit ein sehr schneller Werkzeugwechsel möglich war! Der letzte "Hasse-Revolver" war bis in die 70-Jahre im Einsatz und wurde liebevoll "Klapperatismus" genannt - aufgrund seines charakteristischen Geräusches beim Weiterschalten des Werkzeugrevolvers.

Das Durchrutschen der Flachriemen aus Leder war an der Tagesordnung und nicht selten mußte beim Gewindeschneiden am Riemen gezogen werden, weil die Antriebsleistung nicht ausreichte.



Man beschäftigte sich mit der Herstellung verschiedenster Armaturen aus Messing.


Unser Großvater starb bereits 1927. Unsere Großmutter Antonia Schmidt führte den Betrieb mit Ihrem jüngerem Sohn Gerhard bis in die 60-Jahre, der das Unternehmen stetig modernisierte. Weiters baute er den Maschinenpark laufend aus. Dies erfolgte auch durch die Konstruktion und den Bau von eigenen Maschinen für die Armaturenfertigung.


Das Firmenlogo aus den 60-Jahren von Hr. Viktor Schmidt. Er entwarf futuristische Armaturen für Bad und Küche mit der Zielsetzung einer Produktionsoptimierung. Später erfolgte die schrittweise Umstellung des Betriebes auf Lohnfertigung.


Vöest-Drehbank DA210 aus den 70-Jahren.
3 Stück davon sind heute noch bei uns im Einsatz.


In den späten 80-Jahren wurde die Firma durch die Hr. Robert und Martin Schmidt übernommen.

Es erfolgte die Anschaffung der ersten CNC-Fräsmaschine, eine Bridgeport mit Haidenhain Dialogsteuerung.